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Museen in Berlin |
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In Berlin finden Sie unendlich viele interessante Museen. Die komplette Auswahl finden Sie hier.
Wir haben die wichtigsten Museen für Sie aufgelistet:
Akademie der Künste
Neben ihrem Standort am Pariser Platz bespielt die Akademie der Künste auch ihren
Ausstellungs- und Veranstaltungsort im Hansaviertel. Dort befindet sich der nach Plänen Werner
Düttmanns 1960 errichtete Bau am Hanseatenweg. Bis heute sind die weiten Foyers, Hallen,
Säle, Gartenhöfe und Clubräume gut erhalten. Mit rund 2000 Quadratmetern
Ausstellungsfläche,einem Studio mit einer Bühne für 700 Gästen sowie Künstlerateliers und
Appartements bietet das Haus am Rande des Tiergartens einen idealen Ort für künstlerische
Produktionen wie Ausstellungen, Aufführungen, Veranstaltungen, Tagungen und Workshops.
Zur Akademie zählen neben den Standorten am Pariser Platz und Hanseatenweg auch die
Archivstandorte am Robert-Koch-Platz und in der Luisenstraße sowie die
Brecht-Weigel-Gedenkstätte und die Anna-Seghers-Gedenkstätte.
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Telefon: +49 (0)30 20057 2000
www.adk.de
Akademie der Künste am Pariser Platz
Im Frühjahr 2005 eröffnete die Akademie der Künste ihren von Behnisch & Partner realisierten
Neubau am Pariser Platz, in unmittelbarer Nachbarschaft des Brandenburger Tors. Hier zeigt sie
Kunst- und Dokumentationsausstellungen sowie temporäre Installationen und veranstaltet
Akademie-Gespräche, Konzerte, Lesungen, Film-, Theater- und Tanz-Aufführungen. In den
Neubau integriert sind die renovierten Oberlichtsäle von 1906, in denen schon Max Liebermann
seine Werke ausgestellt hatte. Das Erdgeschoss ist mit Passage, Bistro und Buchhandlung
öffentlich zugänglich.
Gegründet im Jahre 1696 gehört die Akademie der Künste in Berlin zu den ältesten
europäischen Kulturinstituten. Sie war Vorläuferin der Berliner Kunst- und Musikhochschulen,
veranstaltete die ersten öffentlichen Kunstausstellungen und hat die reiche Berliner
Museumslandschaft mit begründet.
In ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film-
und Medienkunst hat die Akademie der Künste gegenwärtig rund 380 Mitglieder, von denen mehr
als ein Drittel außerhalb Deutschlands leben. Mit mehr als 1000 Künstlernachlässen besitzt sie
eines der bedeutendsten interdisziplinären Archive in Deutschland sowie eine herausragende
Kunstsammlung. Sie ist ein Ort der Begegnung von Künstlern, der öffentlichen Debatten über
Kunst und Kulturpolitik und mit ihrem Archiv ein international geschätzter Ort für die
wissenschaftliche Forschung.
Pariser Platz 4
10117 Berlin
Telefon: +49 (0)30 200 57 1000
www.adk.de
Alte Nationalgalerie
Die Alte Nationalgalerie beherbergt Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts. Als erstes
Gebäude auf der Museumsinsel konnte sie im Dezember 2001 wieder eröffnet werden. Sie bildet
zusammen mit dem Alten Museum, dem Bode-Museum, dem Neuen Museum und dem
Pergamonmuseum das Ensemble der Berliner Museumsinsel, die 1999 in die Liste des
UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen wurde und zählt zu den strahlenden Höhepunkten der
Berliner Museumslandschaft.
Die Alte Nationalgalerie stellt neben der Neuen Nationalgalerie mit der Kunst des 20.
Jahrhunderts, dem Museum Berggruen mit den Werken der Klassischen Moderne, dem
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin mit der Kunst der Gegenwart und der
Friedrichswerderschen Kirche, die die Skulpturen des 19. Jahrhunderts beherbergt, eine der fünf
Säulen der Nationalgalerie dar. Sie gilt als umfangreiche Epochensammlung für die Kunst
zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg, zwischen Klassizismus und
Sezessionen. Einzigartig ist die große Harmonie zwischen Sammlung und Gebäude des
Museums: Das unter der Leitung von Heinrich Strack nach Plänen von August Stüler entworfene
Gebäude wurde von 1867 bis 1876 errichtet und beherbergt heute eine der schönsten
Sammlungen mit Kunst desselben Jahrhunderts. Der Rundgang durch das Haus bietet somit
einen tiefen Einblick in die Kunst des 19. Jahrhunderts.
Bodestraße 1-3
10178 Berlin
Telefon: +49 (0)30 2090 5801
www.smb.museum/ang
Altes Museum
Das Alte Museum, erbaut 1823 bis 1830 nach den Entwürfen Karl Friedrich Schinkels, zählt zu
den bedeutendsten Bauwerken des Klassizismus. Mit einer klar gegliederten äußeren Form und
einer präzisen inneren Struktur in Anlehnung an die griechische Antike verfolgte Schinkel damit
Humboldts Idee, das Museum als Bildungseinrichtung dem Publikum zu öffnen. Seit 1998 zeigt
die Antikensammlung im Alten Museum ihre griechische Sammlung mit der Schatzkammer im
Erdgeschoss des Gebäudes. Im Obergeschoss war von August 2005 bis Februar 2009 die
Sammlung des Ägyptischen Museums zu sehen, die derzeit in das Neue Museum umzieht.
Am Lustgarten
10178 Berlin
Telefon: +49 (0)30 2090 5577
Link
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Die Sammlung desÄgyptischen Museums und Papyrussammlung umfasst Meisterwerke der
unterschiedlichen Epochen Altägyptens. Statuen, Reliefs und Objekte der Kleinkunst sowie
monumentale Werke der ägyptischen Architektur geben Zeugnis der Zeit von 3000 v. Chr. bis in
die Zeit der Römer.
Neben der Büste der Königin Nofretete, deren Bemalung sich seit der Amarna-Zeit ohne
Restaurierung erhalten hat, sind die Porträtköpfe der Königsfamilie und der Mitglieder des
Königshofes einzigartig. Als bedeutendstes Werk der ägyptischen Spätzeit gilt der nach seiner
Gesteinsfarbe benannte "BerlinerGrüne Kopf" (500 v. Chr.)
Die Sammlung desÄgyptischen Museums und Papyrussammlung ist seit 17. Oktober 2009
im Neuen Museumzu sehen.
Bodestraße 1-3
10178 Berlin
Telefon: +49 (0)30 2090 5577
www.smb.museum/aemp
Bauhaus-Archiv
Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung erforscht und präsentiert die Geschichte und
Wirkung des Bauhauses (1919 – 1933), der bedeutendsten Schule für Architektur, Design und
Kunst im 20. Jahrhundert. Das Bauhaus wirkte über seine Zeit hinaus stilbildend: Die
"Bauhausleuchte", der "Wassiliy-Sessel" von Marcel Breuer oder die "Bauhaus-Tapete" sind
moderne Klassiker.
Walter Gropius, Gründer und Direktor des Bauhauses bis 1928, entwarf das Gebäude am
Landwehrkanal, das zwischen 1976 und 1979 errichtet wurde. Hier ist die weltweit
umfangreichste Bauhaus-Sammlung zuhause. Sie beinhaltet das gesamte Spektrum der
Schule: Architektur, Möbel, Keramik, Metall, Textilien, Grafik, Fotografie und Bühne sowie
Arbeiten aus dem Vorkurs und Werke der berühmten Lehrer Walter Gropius, Johannes Itten,
Paul Klee, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Josef Albers, Oskar Schlemmer, László
Moholy-Nagy und Ludwig Mies van der Rohe. Neben der ständigen Ausstellung widmen sich
Sonderausstellungen einzelnen Mitgliedern oder Werkstätten des Bauhauses, aber auch
anderen Themen der modernen Architektur und des Designs. Zahlreiche Veranstaltungen
ergänzen das Museumsprogramm. Die Dokumenten- und Foto-Sammlung des Bauhaus-Archivs
sowie die wissenschaftliche Bibliothek sind Stätten internationaler Forschung zu Kunst und
Kultur der Moderne bis heute. Der Bauhaus-Shop bietet eine große Auswahl an Designobjekten.
Klingelhöferstraße 14
10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 2540 0278
www.bauhaus.de
Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
Das Berliner Medizinhistorische Museum ist eine Einrichtung der Charité - Universitätsmedizin
Berlin. Es befindet sich gegenüber dem neuen Hauptbahnhof am wieder hergestellten
Alexanderufer. Rudolf Virchow ließ das Gebäude 1899 für sein Pathologisches Museum
errichten.
Im Oktober 2007 wurde die neue Dauerausstellung des Museums eröffnet. Der Rundgang führt
durch verschiedene Räume, die die westlich-abendländisch geprägte Medizin in den
vergangenen drei Jahrhunderten hervorgebracht hat: Anatomisches Theater, Seziersaal des
Pathologen, Labor, Klinik und Untersuchungszimmer. In einem historischen Krankensaal werden
zehn individuelle Krankengeschichten aus drei Jahrhunderten nachgezeichnet. In die Ausstellung
integriert wurden auch die erhaltenen Präparate aus der berühmten Virchowschen Sammlung.
Wechselausstellungen geben Einblick in die Entwicklung der Medizin der letzten vier
Jahrhunderte. Außerdem finden in der eindrucksvollen Ruine des ehemaligen Hörsaals, die zum
Museum gehört, regelmäßig Diskussionsabende, Tagungen, Produkt-Präsentationen und
festliche Events statt.
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Telefon: +49 (0)30 450 536 156
www.bmm.charite.de
Berlinische Galerie
Das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur gehört zu den jüngsten und
experimentierfreudigsten Museen Berlins. 1975 als privater Verein gegründet, lange Jahre im
Martin-Gropius-Bau beheimatet, eröffnete es im Oktober 2004 sein neues Domizil in der Alten
Jakobstraße. Im Profil zwischen der international orientierten Nationalgalerie und dem
kulturhistorischen Stadtmuseum angesiedelt, sammelt, erforscht und präsentiert das Museum in
Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute: die Sezessionisten und die Jungen Wilden, Dada
und Fluxus, Neue Sachlichkeit und Expressionismus, Russen in Berlin, die Avantgarde in
Architektur und Fotografie, Berlin unterm Hakenkreuz, die Stadt in Trümmern, Ost-Berlin und
West-Berlin, die Metropole vereint und die kreative zeitgenössische Szene. Neben der ständigen
Sammlung bietet die großzügig umgebaute Industriehalle ein reiches Angebot:
Sonderausstellungen, Film, Musik und Vortrag, Archiv und Bibliothek, Studien- und Vorlegesaal,
Café und Shop und das Atelier Bunter Jakob, die Kunstschule für Kinder, Jugendliche und
Erwachsene.
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin
Telefon: +49 (0)30 7890 2747
www.berlinischegalerie.de
Bode-Museum
Den Planungsauftrag für das Kaiser-Friedrich-Museum, das 1956 in Bode-Museum umbenannt
wurde, übergab Kaiser Wilhelm II. an Oberbaurat Ernst von Ihne, einen der bekanntesten
Vertreter des "Wilhelminischen Barock". Um das Gebäude in seiner optischen Wirkung wie aus
dem Wasser aufsteigen zu lassen, gruppierte der Architekt den dreiflügeligen Bau um mehrere
Innenhöfe herum direkt an das Spreeufer. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude insbesondere
im Bereich der Kuppel große Schäden. Beginnend in den 1950er Jahren wurde das Haus
schrittweise wiederaufgebaut und in Betrieb genommen. Seit dem 19. Oktober 2006 ist das
gesamte Bode-Museum mit der Skulpturensammlung und dem Museum für Byzantinische
Kunst, dem Münzkabinett und Werken der Gemäldegalerie wieder für die Öffentlichkeit
zugänglich.
Monbijoubrücke
10178 Berlin
Telefon: +49 (0)30 2090 5577
Link
Deutsche Guggenheim
Im November 1997 öffnete das Deutsche Guggenheim Unter den Linden seine Türen. Die 510
Quadratmeter große, klar strukturierte Ausstellungshalle im Erdgeschoss des
Sandsteingebäudes der Deutschen Bank entstand nach Plänen des amerikanischen Architekten
Richard Gluckman. Der Schwerpunkt des Ausstellungsprogramms,das gemeinsam von der
Deutschen Bank und der Solomon R. Guggenheim Foundation, New York, organisiert wird, liegt
auf moderner und zeitgenössischer Kunst. Jährlich werden vier Ausstellungen gezeigt: Neben
Künstler- und Themenausstellungen mit Leihgaben aus der Guggenheim-Foundation und
anderen öffentlichen und privaten Sammlungen präsentiert das Haus pro Jahr jeweils eine Schau
mit Arbeiten aus der Sammlung Deutsche Bank sowie eine speziell für den Ausstellungsraum
geschaffene Auftragsarbeit.
Ein Museumsshop bietet Bücher und originelles Design sowie ein kleines Café.
Unter den Linden 13/15
10117 Berlin
Telefon: +49 (0)30 2020 930
www.deutsche-guggenheim.de
Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen
Das Museum verbindet die Bilderwelten von Film und Fernsehen und beleuchtet die Geschichte
und Gegenwart beider Medien. Diese Kombination ist einzigartig in Europa.
Die Ständige Ausstellung Film schöpft aus reichen Sammlungen, die die Deutsche Kinemathek
seit ihrer Gründung im Jahr 1962 zusammengetragen hat. Dazu gehören neben Marlene
Dietrichs außergewöhnlicher Hinterlassenschaft zahlreiche Nachlässe, die ins Exil getriebene
Filmkünstler und ihre Nachkommennach Berlin gegeben haben. Die Zeitreise durch ein
Jahrhundert deutscher Filmgeschichte fängt mit Spiegelungen, der Inszenierung von Licht und
überraschenden Passagen die Faszinationskraft des Films und die magische Atmosphäre des
Kinos ein. Filmausschnitte wechseln mit Exponaten ab, Multimedia-Stationen vertiefen das
Wissen.
Die 2006 eröffnete Ausstellung zum deutschen Fernsehen bietet einen unterhaltsamen Überblick
über fünf Jahrzehnte Fernsehgeschichte in Ost und West. Sie ermöglicht die Reise in die
persönliche Fernsehvergangenheit und regt zu einer bewussten Wahrnehmung der Fernsehbilder
an.
Ergänzend fächern Sonderausstellungen den kulturhistorischen Kontext von Film und Fernsehen
auf.
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 3009 030
www.filmmuseum-berlin.de
Deutsches Historisches Museum
Das Deutsche Historische Museum wurde im Oktober 1987 gegründet und präsentiert sich
heute in zwei Gebäuden: Im einzigartigen barocken Zeughaus Unter den Linden zeigt es seit
Juni 2006 seine ständige Ausstellung "Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen" mit
mehr als 8.000 Objekten zur deutschen Geschichte im europäischen Kontext. Ergänzt wird sie
durch wechselnde Sonderausstellungen in dem faszinierenden Ausstellungsgebäude des
chinesisch-amerikanischen Architekten I.M. Pei. Der großzügige Neubau mit einem
Eingangsbereich aus Glas und Stahl, einer auffälligen Treppenspindel sowie vier
Ausstellungsebenen wurde 2003 eröffnet. Ein vielfältiges Filmprogramm des Zeughauskinos,
eine umfangreiche Bibliothek und ein Bildarchiv runden das Angebot des Deutschen
Historischen Museums ab.
Unter den Linden 2
10117 Berlin
Telefon: +49 (0)30 20304 444
www.dhm.de
Deutsches Technikmuseum Berlin
Das Deutsche Technikmuseum, 1982 gegründet, zählt zu den meistbesuchten Museen der
Stadt und gilt als eines der führenden Technikmuseen weltweit. Es befindet sich in der Nähe des
Potsdamer Platzes an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt, dem Gleisdreieck auf dem
Gelände des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs. Der "Rosinenbomber" an der Fassade des
Neubaus weist Besuchern den Weg.
Das Museum lädt zu einer erlebnisreichen Entdeckungsreise durch die Kulturgeschichte der
Technik ein. Auf ca. 25.000 Quadratmetern finden sich Ausstellungen zu Kommunikations-,
Produktions-, Energie- und Verkehrstechniken. Im 2001 fertig gestellten, gläsernen Neubau wird
die Geschichte der Schifffahrt und Luftfahrt lebendig. Die zwei historischen Lokschuppen
beherbergen rund 40 originale Eisenbahnfahrzeuge. Der große Museumspark mit Wind- und
Wassermühlen sowie historischer Brauerei ist eine Naturoase inmitten der Großstadt. Mit
seinen täglichen Vorführungen historischer Maschinen und Modelle, vielfältigen
Besucheraktivitäten und einem breitgefächerten Führungsangebot sowie dem benachbarten
Science Center Spectrum ist das Deutsche Technikmuseum ein interaktiver Lern- und
Erlebnisort für Jung und Alt. Sein besonderes Ambiente macht es zudem zu einem gefragten
Veranstaltungsort.
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin
Telefon: +49 (0)30 902 540
www.sdtb.de
Ethnologisches Museum
Mit 500.000 Objekten aus allen Erdteilen und großen Beständen an Tonaufnahmen,
Fotodokumenten sowie Filmen gehört das Ethnologische Museum zu den größten und
bedeutendsten seiner Art. Es sammelt, bewahrt und erforscht vor allem die materiellen
Kulturzeugnisse vorindustrieller Gesellschaften, überwiegend aus den außereuropäischen
Gebieten.
Das Museum umfasst folgende Sammlungen: Afrika, Amerikanische Archäologie,
Amerikanische Ethnologie, Europa, Islamischer Orient, Ost- und Nordasien, Süd- und
Südostasien, Südsee und Australien sowie Musikethnologie. Weitere Einrichtungen des Hauses
sind das Juniormuseum und das Blindenmuseum.
Lansstraße 8
14195 Berlin
Telefon: +49 (0)30 8301 438
www.smb.museum/em
Gemäldegalerie
Die Gemäldegalerie besitzt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei
vom 13. bis zum 18. Jahrhundert, die seit dem Gründungsjahr 1830 systematisch aufgebaut und
vervollständigt wurde. Meisterwerke aus allen kunsthistorischen Epochen, darunter Gemälde von
van Eyck, Bruegel, Dürer, Raffael, Tizian, Caravaggio, Rubens, Rembrandt und Vermeer sind
hier ausgestellt.
Der Neubau am Kulturforum bietet eine Ausstellungsfläche von rund 7.000 Quadratmetern. Ein
fast 2 km langer Rundgang mit 72 Sälen und Kabinetten führt durch einzelne Kunstlandschaften
und Epochen. Sammlungsschwerpunkte bilden die deutsche und italienische Malerei des 13. bis
16. Jahrhunderts und die niederländische Malerei des 15. bis 16. Jahrhunderts.
Die altdeutsche Malerei der Spätgotik und Renaissance ist durch namhafte Künstler wie Konrad
Witz, Albrecht Dürer, Baldung Grien, Cranach und Holbein vertreten. Der Saal mit
Rembrandt-Gemälden ist durch seine zentrale Lage im Museum hervorgehoben. Die Sammlung
gehört mit 16 Werken des Künstlers zu den größten und qualitätvollsten der Welt. Sie wird
flankiert von weiteren Gemälden der holländischen und flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts.
Bildnisse, Genrebilder, Interieurs, Landschaften und Stillleben zeugen von der Spezialisierung
der Künstler auf bestimmte Themen.
In sechs Räumen wird die italienische, französische, deutsche und englische Malerei des 18.
Jahrhunderts präsentiert. Die reiche Bildersammlung enthält Werke von Canaletto, Watteau,
Pesne und Gainsborough.
In der Hauptgalerie sind rund 1000 Meisterwerke ausgestellt. Sie wird durch eine Studiengalerie
im Sockelgeschoss mit etwa 400 Bildern ergänzt.
Matthäikirchplatz 4/6
10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 266 42 3040
www.smb.museum/gg
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart
Mit der Eröffnung des Museums für Gegenwart im Hamburger Bahnhof im November 1996 hat
die Nationalgalerie zusätzlich einen ständigen Ausstellungsort für die Kunst der Gegenwart
erhalten. Sie wird auf einer Ausstellungsfläche von rund 13.000 Quadratmetern gezeigt.
Historische Gebäudeteile mit außergewöhnlichen Raumhöhen, moderne Anbauten mit
geometrisch klaren Grundrissen und Lichtdecken bieten ideale Voraussetzungen für die
Präsentation von moderner Kunst.
Die Bestände setzen sich aus Exponaten der Staatlichen Museen zu Berlin und aus Werken der
Berliner Privatsammlung Erich Marx zusammen. Zudem werden seit September 2004 in
Sonderausstellungen Höhepunkte der Friedrich Christian Flick Collection gezeigt, die sich für
einen Zeitraum von sieben Jahren im Hamburger Bahnhof befindet.
Grundstock der Sammlung Marx bilden Werke von weltbekannten Künstlern wie Andy Warhol,
Cy Twombly, Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein, Anselm Kiefer und Joseph Beuys.
Darüber hinaus gehören über 450 Zeichnungen von Beuys und nahezu 60 Blätter von Warhol zu
den Beständen. Ebenso sind Werkgruppen von Malern der italienischen Transavanguardia und
Vertretern der Minimal Art ausgestellt.
Der englische Künstler Richard Long mit seinem "Berlin Circle" sucht in den Arbeiten den
direkten Bezug zum Ort. Ebenso ließen sich die Künstler Gerhard Merz und Dan Flavin vom
Haus inspirieren. Das gesamte Erdgeschoß im westlichen Ehrenhofflügel ist Arbeiten von Beuys
gewidmet. Darunter befinden sich bekannte Installationen wie "Das Ende des 20. Jahrhunderts"
(1982/83), "Unschlitt/Tallow" (1977) und die aus 100 Holztafeln bestehende Arbeit "Richtkräfte"
(1974/77).
Bewusst wurde auf eine historisch festgelegte Präsentation der Werke verzichtet und ein
offenes, sammlungsübergreifendes Konzept gewählt, das alle von Künstlern benutzten Medien
einschließt.
Invalidenstraße 50-51
10557 Berlin
Telefon: +49 (0)30 3978 3439
www.hamburgerbahnhof.de
Haus der Kulturen der Welt
Das Haus der Kulturen der Welt in Berlin ist eines der führenden Zentren für zeitgenössische
außereuropäische Künste und ein Ort grenzüberschreitender Projekte.
Die Projekte werden in enger Zusammenarbeit mit internationalen Experten, Kuratoren und
Künstlern entwickelt und umgesetzt.
Innovative und experimentelle Präsentationen bildender Kunst, Tanz, Theater, Film, Literatur,
Performances und Musik sowie internationale Tagungen begründen das nationale und
internationale Renommee des Hauses.
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
Telefon: +49 (0)30 397 877 175
www.hkw.de
Jüdisches Museum Berlin
Das Jüdische Museum Berlin gehört zu den herausragenden Institutionen in der europäischen
Museumslandschaft. Mit seinen Ausstellungen und seiner Sammlung, der pädagogischen Arbeit
und einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm ist das Museum ein lebendiges Zentrum für
deutsch-jüdische Geschichte und Kultur. Es vereint Forschung, Diskussion und
Gedankenaustausch, ein Museum für alle: Jung und Alt, Deutsche und Nichtdeutsche, Juden
und Nichtjuden.
Der Museumsbau von Daniel Libeskind ist ein architektonisches Meisterwerk. Das Gebäude
setzt neue Maßstäbe, denn die Beziehung zwischen Museumsinhalt und Architektur ist hier
einmalig. Mit seiner Architektur beschreibt Libeskind das Spannungsfeld der deutsch-jüdischen
Geschichte anhand zweier Linien von Beziehungen und Denkweisen: die eine geradlinig, aber in
viele Fragmentegebrochen, die andere verwinkelt mit offenem Ende. An den Schnittstellen dieser
Linien befinden sich Voids, Leerstellen, die das gesamte Museum durchziehen.
Die historische Dauerausstellung lädt zu einer Entdeckungsreise durch zwei Jahrtausende
deutsch-jüdischer Geschichte ein. Die Ausstellung zeichnet ein lebendiges Bild
deutsch-jüdischen Lebens. Alltags- und Kunstobjekte, interaktive Elemente und Medienstationen
erzählen von jüdischer Kultur in Deutschland.
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin
Telefon: +49 (0)30 2599 3300
www.juedisches-museum-berlin.de
Martin-Gropius-Bau
1881 wurde der heute nach seinem Architekten benannte Martin-Gropius-Bau als königliches
Kunstgewerbemuseum eröffnet. Martin Gropius, ein Großonkel von Walter Gropius, und Heino
Schmieden errichteten das ziegelverkleidete, mit Mosaiken und Terrakottareliefs geschmückte
Gebäude im Stil der Renaissance. Es zählt zur Schinkelschule. Ende 1945 wurde das Haus
schwer beschädigt. Erst 1965 wurde die Ruine nach einer Intervention von Walter Gropius unter
Denkmalschutz gestellt. Nach mehrjährigem Wiederaufbau wurde das Haus 1981 mit einer
großen Schinkel-Ausstellung eröffnet.
Das Architekturbüro Hilmer & Sattler und Albrecht restaurierte das Gebäude 1998/1999 erneut
grundlegend. 2001 übernahm der Bund die Trägerschaft des Hauses, die Berliner Festspiele
wurden mit dem Betrieb des Hauses betraut. Jährlich sind im Martin-Gropius-Bau etwa 15 bis 20
Ausstellungen aus den Bereichen Kunst, Archäologie, Fotografie und Kulturgeschichte zu
sehen. Häufig werden in Kooperation mit Berliner und internationalen Partnern repräsentative
Ausstellungen organisiert, die einem großen Publikum aktuelle Entwicklungen der Kunst wie
auch die großen Kulturen der Welt erschließen. Eine große Buchhandlung, ein Restaurant mit
Café und ein Vortrags- und Kinosaal ergänzen das Angebot.
Niederkirchner Straße 7
10963 Berlin
Telefon: +49 (0)30 2548 6444
www.berlinerfestspiele.de/gropiusbau
Museum für Naturkunde
Das Museum für Naturkunde wurde 1810 gemeinsam mit der Humboldt-Universität gegründet
und befindet sich seit 1889 in einem eigenen Gebäude. Mit über 30 Millionen
Sammlungsobjekten beherbergt es die größten deutschen Sammlungen auf den Gebieten der
Zoologie, der Paläontologie und der Mineralogie und gehört zu den fünf größten
Naturkundemuseen weltweit.
Das Museum hat drei grundlegende Aufgaben: die Pflege, Erschließung, Vermehrung und
Bereitstellung seiner naturwissenschaftlichen Sammlungen, die wissenschaftliche Forschung
mit diesem Sammlungsmaterial und die öffentliche Präsentation der Forschungsergebnisse und
der Sammlungen des Museums, die auf derzeit knapp 6600 qm Ausstellungsfläche gezeigt
werden.
Im Juli 2007 hat das Museum seine neuen Dauerausstellungen eröffnet, die unter dem Motto
"Evolution in Aktion" Maßstäbe für naturkundliche Ausstellungen gesetzt haben. Der Besucher
erfährt Spannendes über die Evolution des Kosmos, der Erde und des Lebens in Beziehung
zueinander. Eine Besonderheit sind die Juraskope, die den Besucher in die Welt der Dinosaurier
versetzen. Höhepunkte der Ausstellung sind der weltweit größte auf- und ausgestellte
Dinosaurier (Brachiosaurus brancai, 13,27 m Höhe) und das Berliner Exemplar des Urvogels
Archaeopteryx.
Invalidenstraße 43
10115 Berlin
Telefon: +49 (0)30 2093 8591
www.naturkundemuseum-berlin.de
Neue Nationalgalerie
Die Neue Nationalgalerie, der "lichte Tempel aus Glas", beherbergt europäische Malerei und
Plastik des 20. Jahrhunderts von der Klassischen Moderne bis zur Kunst der 1960er Jahre.
Unter ihnen befinden sich Arbeiten von Künstlern wie Munch, Kirchner, Picasso, Klee, Feininger,
Dix und Kokoschka.
In der Neuen Nationalgalerie sind zahlreiche Sonderausstellungen zu sehen. Während der
Sonderausstellungen kann die Dauerausstellung oftmals nicht gezeigt werden.
Potsdamer Straße 50
10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 2664 230 40
www.smb.museum/nng
Neues Museum
Das Neue Museum, zwischen 1843 und 1855 errichtet, gilt als herausragendes Dokument des
Museumsbaus im 19. Jahrhundert. Da das Alte Museum schon kurz nach seiner Eröffnung nicht
mehr genug Platz bot, erhielt Friedrich August Stüler den Auftrag für den Bau des Neuen
Museums, das 1859 eröffnet wurde. Die Innenausstattung der drei Ausstellungsgeschosse, etwa
die berühmten Kaulbach-Fresken im Treppenhaus, wurde durch die wichtigsten Maler des
Berliner Spätklassizismus realisiert.
Bei Bombenangriffen 1943 und 1945 wurde das Neue Museum stark beschädigt. Erst 1985
wurde der Wiederaufbau der Kriegsruine mit einer Notsicherung und der Gründungssanierung
begonnen. Seit 1997 ist der britische Architekt David Chipperfield mit der Wiederherstellung des
Hauses beauftragt. Die verlorenen Raumfolgen und Volumen werden wiederhergestellt, ohne
dabei die historische Vorlage detailgetreu zu imitieren. Die Restaurierung der Fassade und der
Innenräume respektiert die geschichtlichen Spuren des Denkmals. Nach mehr als 60 Jahren
werden die Sammlungen desÄgyptischen Museumsund desMuseums für Vor- und
Frühgeschichte nun wieder an ihrem historisch angestammten Ort präsentiert.
Bodestraße 1-3
10178 Berlin
Telefon: +49 030 2090 5577
Link
Pergamonmuseum
Das Pergamonmuseum wurde nach den Entwürfen von Alfred Messel durch Ludwig Hoffmann
zwischen 1910 und 1930 errichtet. Zuvor, von 1901 bis 1909, stand an gleicher Stelle ein
kleinerer Bau. In ihm waren zunächst die bedeutenden Ausgrabungsfunde der Berliner Museen,
wie die zwischen 1878 und 1886 geborgenen Friesplatten des Pergamonaltars, untergebracht.
Ungenügende Fundamentierungen führten jedoch bald zu Schäden am Gebäude, so dass es
noch vor dem Ersten Weltkrieg abgerissen werden musste.
Das neue, größere Pergamonmuseum wurde als Dreiflügelanlage konzipiert. Heute beherbergt
es drei Museen: die Antikensammlung mit den Architektursälen und dem Skulpturentrakt, das
Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Durch die imposanten
Rekonstruktionen archäologischer Bauensembles - Pergamonaltar, Markttor von Milet und
Ischtar-Tor mit Prozessionsstraße von Babylon und Mschatta-Fassade - ist das Museum
weltweit bekannt geworden.
Am Kupfergraben 5
10178 Berlin
Link
Schwules Museum
Das Schwule Museum Berlin ist weltweit die einzige Institution, die systematisch Geschichte,
Kultur und Alltag von Homosexuellen erforscht und in Ausstellungen und Publikationen
dokumentiert. Im Archiv werden verschiedenste Materialien zur Sozial- und Kulturgeschichte
homosexuellen Lebens und zur Schwulenbewegung gesammelt, darunter Nachlässe,
Zeitschriften, Zeitungsartikel, Plakate, Filme, Fotografien, Schallplatten, Kostüme und Nippes.
Die Bibliothek enthält mittlerweile etwa 10.000 Bände. Archiv und Bibliothek stehen allen
Interessierten offen.
Die 2004 eröffnete Dauerausstellung gibt einen Überblick über 200 Jahre Geschichte der
Homosexuellen in Deutschland zwischen Unterdrückung und Emanzipation.
Sonderausstellungen widmen sich einzelnen Künstlern oder Themen der schwulen
Kulturgeschichte. In der Reihe von Hommagen an Personen des öffentlichen Lebens wurden
unter anderem Oscar Wilde, Marlene Dietrich, Michel Foucault und Greta Garbo geehrt.
Ziel der Arbeit des Schwulen Museums ist es, die Vielfalt homosexueller Lebensentwürfe
vorzustellen, um einer Stigmatisierung entgegenzuwirken und die Akzeptanz unterschiedlicher
Lebensweisen zu fördern.
Mehringdamm 61
10961 Berlin
Telefon: +49 (0)30 6959 9050
www.schwulesmuseum.de
Stiftung Topographie des Terrors
Auf dem Gelände der "Topographie des Terrors", neben dem Martin-Gropius-Bau und unweit des
Potsdamer Platzes, befanden sich von 1933 bis 1945 die Zentralen des nationalsozialistischen
Terrors: die Geheime Staatspolizei (mit eigenem Gefängnis), die SS-Führung, der
Sicherheitsdienst der SS (SD) und das Reichssicherheitshauptamt. Von diesem Ort aus wurde
die Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner des Nationalsozialismus im In- und
Ausland gelenkt und der Völkermord an den europäischen Juden und an den Sinti und Roma
organisiert.
Die Ausstellung entlang derüberdachten Kellermauerreste an der Niederkirchnerstraße
dokumentiert die Geschichte des Ortes, der in unmittelbarer Nähe des NS-Regierungsviertels
angesiedelten Terrorinstitutionen und der von ihnen europaweit verübten Verbrechen.
Bis zur Fertigstellung eines neuen Ausstellungsgebäudes wird die "Topographie des Terrors" im
Freien präsentiert. Zum Gelände gehört auch eines der wenigen in der Stadt erhaltenen
Reststücke der Berliner Mauer.
Das Dokumentationszentrum wird am 8. Mai 2010 eröffnet.
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin
Telefon: +49 (0)30 2545 0950
www.topographie.de
Temporäre Kunsthalle
Die Temporäre Kunsthalle Berlin ist ein einmaliges Projekt: Auf dem Schlossplatz, im Zentrum
der Hauptstadt, ist sie während ihrer zweijährigen Laufzeit eine Bühne für zeitgenössische
Bildende Kunst, die in Berlin entsteht. Ausschließlich privat finanziert, unterstützt sie die
bedeutende Szene internationaler Gegenwartskunst in Berlin als Produktionsort und
Schaufenster.
Die von Gastkuratoren verantworteten Ausstellungen werden durch lebendige
Vermittlungsformate einem großen, internationalen Publikum zugänglich gemacht. Ein
abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm aus Talks, Podiumsdiskussionen,
Videoscreenings und der Montags Bar machen den Bau von Adolf Krischanitz zum neuen
Kulturtreffpunkt am Ufer der Spree. Die Temporäre Kunsthalle Berlin verhandelt mit ihrem
Programm aktuelle Fragen unserer Zeit und lädt zur aktiven Teilnahme an kulturellen
Diskussionen ein.
In ihrem zweiten Jahr lädt die Temporäre Kunsthalle Künstlerinnen und Künstler ein, das
Kunstgeschehen in Berlin aus ihrer subjektiven Sicht in Gruppenausstellungen vorstellen. Die
Ausstellungsreihe untersucht die komplexen Beziehungen zwischen Kunstwerk, Institution und
Betrachter in direkter Auseinandersetzung mit den Künstlern, ihren Vorstellungen und
Netzwerken.
Schlossplatz
10178 Berlin
Telefon: +49 030 2576 2040
www.kunsthalle-berlin.com |
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