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Theater
 
Admiralspalast Theater

Der Admiralspalast an der Berliner Friedrichstraße, war in den 1920er Jahren eine glänzende Kultur- und Vergnügungsstätte. Sie ist am 11. August 2006 nach fast zehn Jahren des Leerstands und umfangreicher Restuarierung wieder eröffnet worden.
Die neuen Orte des Hauses werden in Anlehnung an seine Geschichte gestaltet: Neben dem großen Admiralspalast Theater wird das Admiralspalast Studio, ein kleinerer Theater- und Konzertraum, das Admiralspalast Restaurant/ Café, der Admiralspalast Club, die Galerie- und Konzerträume im Admiralspalast Foyer 101 und das aus eigener Solequelle gespeiste Admiralsbad in den kommenden Monaten eröffnet.

Friedrichstraße 101-102
10117 Berlin [ Mitte ]
Tel.: +49 30 3253 3130
Fax: +49 30 3253 3139
www.admiralspalast.de


Arena / Glashaus

Die arena wurde 1927 als Omnibushauptwerkstatt Berlins von Franz Ahrens erbaut. Mit 7000 m² ist sie zu dieser Zeit die größte freitragende Halle Europas. Sie fasste zu Zeiten des Omnibusbetriebes 240 Busse.
In der arena finden heute Veranstaltungen mit bis zu 7500 Personen statt - Konzerte, Theater, Parties, Events und Messen. Innerhalb kurzer Zeit wird die arena zu einem der wichtigsten Veranstaltungsorte Berlins.
Im benachbarten 'Haus am Flutgraben' wird in der ehemaligen Dreherei das Glashaus eingerichtet - Club, Theater und Café. Durch dieses Haus verlief der Todesstreifen - in der Glasfront des Cafés wurden noch einige Glasziegel belassen, die Bestandteil der Berliner Mauer waren.

Eichenstraße 4
12435 Berlin [ Treptow ]
Tel.+49 30 5332 030
www.arena-berlin.de


Bar jeder Vernunft

In einem alten Tanzzelt aus der Jahrhundertwende befindet sich das Theater der Bar jeder Vernunft. Hier begegnen Sie Nacht für Nacht dem Abenteuer Unterhaltung: kopflos, haltlos, schrecklich, schön!
"Die Bar jeder Vernunft, seine Künstler und das Programm sind eine einzigartige Erfindung, das gibt es so nicht in Paris und auch nicht in New York. Hier findet man Ironie, Geist und Glamour vereint, die alte Berliner Schnauze reibt sich mit der großen, weiten Welt." Ingrid Caven in der Berliner Morgenpost

Schaperstr. 24
10719 Berlin [ Wilmersdorf ]
Tel.: +49 30 8831 582
www.bar-jeder-vernunft.de


Berliner Festspiele

Die 1951 gegründeten Berliner Festspiele stehen für den Dialog mit Künstlern und Künsten aus Europa und der ganzen Welt. Unter ihrem Dach finden über das Jahr verteilt Festivals und Programmreihen statt, die in allen künstlerischen Sparten – Musik, Theater, Tanz, Literatur, Jazz – herausragende Produktionen präsentieren und damit die kulturelle Szene der Hauptstadt bereichern.
Sie setzen – ihrem eigenen, über Jahrzehnte erworbenen Ruf verpflichtet – Zeichen im internationalen Kulturaustausch, auch über Genre-Grenzen hinweg und mit Blick auf neue ästhetische Sprachen, ohne die großen Traditionen zu vernachlässigen. Neben den Festivals zeigen die Berliner Festspiele im Martin-Gropius-Bau, dem schönsten Ausstellungsgebäude der Stadt, archäologische und kulturhistorische Ausstellungen und bieten der modernen Kunst und der Fotografie eine Heimstatt.
Das vielfältige Programmspektrum wird ergänzt durch literarische Reihen, Vorträge, Diskussionen sowie Wettbewerbe zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses.

Schaperstr. 24
10719 Berlin [ Wilmersdorf ]
Tel.: +49 30 2548 90
www.berlinerfestspiele.de


Berliner Kindertheater

Das BERLINER KINDERTHEATER (BKT) wurde im November 1986 gegründet. Damit gehört es zu den beständigsten Kindertheatern in der Hauptstadt Berlin.
Das BKT verfügt über eine Sommer- und eine Winterspielstätte. Die Aufführungen im Sommer finden auf der 'Freilichtbühne an der Zitadelle Spandau', Am Juliusturm, 13599 Berlin, vor ca. 500 Plätzen, im Winterspielort, dem 'FontaneHaus' in BerlinReinickendorf, Wilhelmsruher Damm 142 c, 13439 Berlin, vor 400 bis zu 1000 Plätzen statt.
Geboten werden im BKT Schauspielvorstellungen für Besucher ab 4 bis etwa 10 Jahren. Dabei steht
der Spaß vor dem erhobenen Zeigefinger im Vordergrund. Neben den Schauspielproduktionen entwickelt und organisiert das BKT auch andere Kulturprojekte jenseits theatraler Aufführungen, die in der Regel öffentlich gefördert werden.

Okerstr. 12
12049 Berlin [ Neukölln ]
Tel.: +49 30 6221 931
Fax: +49 30 6211 526
www.berliner-kindertheater.de


Berliner Kriminaltheater

Ob Gift oder Schlinge, Pistole oder Messer, herabfallender Blumentopf oder Würgeengel – ein Mord gehört dazu. Und selbstverständlich ein Kommissar. Wer ist der Täter? Diese Frage ist die meistgestellte im BERLINER KRIMINAL THEATER! Jedes Verbrechen hat ein Motiv und nicht jeder Verbrecher ein Alibi. Mit Herzklopfen und Gänsehaut begibt sich das gruselfeste Theatervolk zum Tatort BERLINER KRIMINAL THEATER. Nicht immer ist der Mörder der Gärtner!
Das Berliner Kriminal Theater garantiert mit seinen Aufführungen knisternde Spannung, aufregende Unterhaltung sowie humorvolles Schaudern!

Umspannwerk.Ost - Palisadenstr. 48
10243 Berlin [ Friedrichshain ]
Tel.: +49 30 4799 7488
www.kriminaltheater.de


BKA Theater

Mit dem Fahrstuhl ins Glück: Wer auf dem quirligen Mehringdamm das Eingangstor zum BKA glücklich gefunden und auch die fünf Stockwerke schwebend oder keuchend hinter sich gelassen hat, den erwartet über den Dächern Kreuzbergs eine schöne Überraschung:
Tausend kleine Lämpchen geben der intimen Atmosphäre des Theatersaals einen festlichen Anstrich, der sich fortsetzt in Kerzen und samtroten Vorhängen.
Das Foyer bietet spektakuläre Ausblicke über den wiederentdeckten Mode-Bezirk und lädt am Tresen oder an den Caféhaustischen zur Ruhe vor dem Bühnensturm.

Mehringdamm 34
10961 Berlin [ Kreuzberg ]
Tel.: +49 30 2022 007
www.bka-theater.de


Blue Max Theater

Direkt gegenüber vom Theater am Potsdamer Platz wurde der ehemalige Kinosaal in ein ganz spezielles Theater umgebaut. Über 600 neue schwarz-rote Sessel verwandeln das Haus in einen richtigen Theatersaal. Auf über 600 Plätzen können die Zuschauer die Show künftig in einem ganz besonderen Rahmen erleben.
In großen Buchstaben prangt der Name der Show 'Blue Man Group' auf dem Dach der blauen Theaterkuppel und strahlt über den Potsdamer Platz.
Als allererste Produktion der Show außerhalb der USA wurde die Berliner Show schnell zu einem Publikumsmagneten am Potsdamer Platz. Nach über einer Millionen Zuschauer folgte der Umzug in das eigene Theater, das den speziellen Bedürfnissen der blauen Männer angepasst wurde. Das Bluemax ist kein normales Theater, sondern bietet Raum für ein außergewöhnliches Showerlebnis.

Marlene-Dietrich-Platz 4
10785 Berlin [ Tiergarten ]
Tel.: +49 30 2592 44555


Chamäleon Theater

Im Szeneviertel Berlin-Mitte findet man die Hackeschen Höfe, Deutschlands größtes geschlossenes Hofareal und eine der Hauptsehenswürdigkeiten Berlins. 1906 von Architekt August Endell gestaltet, verströmt der Komplex mit seinen gestaffelten Hinterhöfen und kunsthistorisch bedeutenden Fassaden das "typisch berlinerische" Flair der Gründerzeit. Hier haben sich nach der Sanierung des Viertels zahlreiche Bars, Restaurants und Clubs niedergelassen, sodass die Hackeschen Höfe heute zu einem der urigsten und angesagtesten Treffpunkte des Berliner Nachtlebens gehören.
Hier ist auch das Chamäleon Theater ansässig, dessen Wirken maßgeblich zur Renaissance der Hackeschen Höfe beigetragen hat. Kurz nach der Wende von begeisterten Kulturidealisten in eigener Regie restauriert, begann es seine befruchtende Wirkung auf die gesamte deutsche Varietészene schon zu Beginn der Neunziger Jahre. Als Stätte des Besonderen und des künstlerischen Freigeistes drang der Ruf des Chamäleon weit über die Grenzen Berlins hinaus und etablierte das Haus als feste kulturelle Größe. Als Bindeglied zwischen Theaterwelt und Künstlertum wurden die Hackeschen Höfe Brutstätte für viele nationale und internationale Karrieren.

Rosenthaler Strasse 40/41
10178 Berlin [ Mitte ]
Tel.: +49 30 4000 5930
www.chamaeleonberlin.com


Deutsche Oper Berlin

Im Herzen Charlottenburgs wurde am 24. September 1961 die Deutsche Oper Berlin als das größte Opernhaus Berlins nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wiedereröffnet. Seitdem präsentieren an der Bismarckstraße weltweit renommierte Künstlerpersönlichkeiten und ein exzellentes Ensemble neben Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Richard Wagner und Richard Strauss in den letzten Spielzeiten verstärkt sowohl das französische Repertoire (Charles Gounod, Jules Massenet, Francis Poulenc) als auch überaus erfolgreich Werke des italienischen Belcanto (Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti und vor allem Gioacchino Rossini). Das hohe künstlerische Niveau, das seit Bestehen des Hauses Tradition an der Deutschen Oper Berlin hat, wird von Starsolisten wie auch von der gezielten Suche nach Nachwuchssängern und jungen Regisseuren sichergestellt.
Das über Jahrzehnte erarbeitete große Repertoire – in der Vielfalt seiner ästhetischen Handschriften einzigartig – wird kontinuierlich gepflegt und bestmöglich aufgearbeitet. Großen Wert legt die Deutsche Oper Berlin auf die Pflege und den Erhalt von Inszenierungen, die nach wie vor als Meilensteine des Regietheaters angesehen werden. Götz Friedrichs Deutung des RING DES NIBELUNGEN zählt ebenso dazu wie sein TANNHÄUSER, seine denkwürdige Inszenierung der Enescu-Oper OEDIPE oder Hans Neuenfels’ viel beachtete Interpretationen von Verdis DER TROUBADOUR, NABUCCO und DIE MACHT DES SCHICKSALS. Historische Kulissen umrahmen beispielsweise LUCIA DI LAMMERMOOR und TOSCA - Originaldekorationen aus der Entstehungszeit des Werkes gar Filippo Sanjusts Inszenierung von Amilcare Ponchiellis LA GIOCONDA.

Bismarckstraße 35
10627 Berlin [ Charlottenburg ]
Tel.: +49 30 3438 4343
www.deutscheoperberlin.de


Deutsches Theater

Das Deutsche Theater in Berlin ist eine Sprechtheaterbühne mit einem festen und viel gerühmten Ensemble und wurde 1849 gegründet. Hinter seiner eleganten klassizistischen Fassade beherbergt das Deutsche Theater in der Schumannstraße heute drei Bühnen: Das Große Haus mit ca. 600 Plätzen in einem atmosphärisch intimen Saal von 1850, die Kammerspiele mit ca. 230 Plätzen (1906 von Max Reinhardt in modernem Design eingerichtet) und die 2006 neu eröffnete Box - eine kompakte Blackbox im Foyer der Kammerspiele mit achtzig Zuschauerplätzen für hautnahes Theater, neue Texte und aktuelle Themen. Das Repertoire umfasst etwa 25 Produktionen, die täglich wechselnd oder in Blöcken gespielt werden. Pro Spielzeit werden ca. 12 neue Premieren auf der Großen Bühne gefeiert, dazu kommen etwa acht Premieren in den Kammerspielen.

Schumannstraße 13a
10117 Berlin [ Mitte ]
Tel.: +49 30 2844 10
www.deutschestheater.de


Die Wühlmäuse

Das Berliner Kabarett-Theater 'Die Wühlmäuse' wurde im Dezember 1960 von Dieter Hallervorden und einigen Schauspielkollegen wie z.B. Wilfried Herbst gegründet.
Bis heute steht Dieter Hallervorden dem Theater als künstlerischer Leiter vor und gestaltet den Spielplan des Hauses. Das erste Domizil des Theaters lag in der ehemaligen Scala in Schöneberg (Martin-Luther-Str.).
Der Umzug in das wesentlich größere Ambiente des 'Theaters an der Lietzenburger' war seinerzeit ein großes Risiko. Das Ensemble der Wühlmäuse konnte sich in dieser Zeit einen Namen mit politisch-satirischen Kabarettprogrammen machen.
Man löste sich von der herkömmlichen Form beziehungslos nebeneinander stehender Einzelszenen (Nummernkabarett) zugunsten eines Kabarettprogramms mit durchgehenden Rollen und einem roten Handlungsfaden oder einem über den ganzen Abend erstreckenden Grundthema. Von nun an wurden politische und sozialkritische Themen nicht mehr in kurzen Gags angeleuchtet, sondern von verschiedenen Blickwinkeln in zahlreichen Szenen gründlich angegangen. Presse und Publikum schenkten dieser neuen Form des kabarettistischen Theaters große Beachtung und veranlaßten die Wühlmäuse auf diesem Weg fortzufahren.

Pommernallee 2-4
14052 Berlin [ Charlottenburg ]
Tel.: +49 30 3067 3011
+49 30 3067 3030
www.wuehlmaeuse.de


Der FriedrichstadtPalast

Show-Entertainment pur erleben allabendlich bis zu 1.895 Gäste in Europas größtem und modernstem Show-Palast. Einzigartig in seinem Programm und in seinen Dimensionen: weit über 100 mitwirkende Künstler pro Aufführung, die weltbesten Artisten ihres Faches, die schönsten Girls und Männer formen an der Friedrichstraße 107 in schlichtweg umwerfenden Bildern die größte Bühnenshow Europas.

Friedrichstraße 107
10117 Berlin [ Mitte ]
Tel.: +49 30 2326 2326
www.friedrichstadtpalast.de


GRIPS Theater

GRIPS ist in Zeiten der Studentenbewegung in West-Berlin aus dem 'Reichskabarett' als 'emanzipatorisches Kindertheater' entstanden. Es wurde mit Stücken wie 'Ein Fest bei Papadakis', 'Max und Milli' und 'Linie 1' weltweit bekannt. GRIPS hat heute ein Repertoire von 15 Stücken auf der Hauptbühne am Hansaplatz und seiner Nebenspielstätte, der Schiller-Theater-Werkstatt in der Bismarckstraße. Es produziert jährlich 4-5 neue Stücke, und zwar gleichermaßen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Vorstellungen finden abends, nachmittags und (für Schulklassen) vormittags statt. GRIPS hat jährlich über 100.000 Zuschauer und mit gut 95% die höchste Auslastung unter den Berliner Theatern. GRIPS-Stücke wurden bisher weltweit über 1500 Mal in ca. 40 Sprachen nachinszeniert.

Altonaer Strasse 22
10557 Berlin [ Tiergarten ]
Tel.: +49 30 3974 7477
www.grips-theater.de


Haus der Kulturen der Welt

Das Haus der Kulturen der Welt ist eines der führenden Zentren für zeitgenössische außereuropäische Kunst und Ort grenzüberschreitender Projekte und Fragestellungen. Innovative und experimentelle Präsentationen bildender Kunst, Tanz, Theater, Film, Literatur, Performances und Musik sowie internationale Tagungen begründen das nationale und internationale Renommée des Hauses. Die Projekte werden in enger Zusammenarbeit mit internationalen Kuratoren und Künstlern entwickelt und umgesetzt. Die Programmarbeit des Hauses reflektiert die veränderten internationalen Rahmenbedingungen und eröffnet durch neue Formen der interdisziplinären künstlerischen Zusammenarbeit Laboratorien der Zukunft.

John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin [ Tiergarten ]
Tel.: +49 30 3987 155
www.hkw.de


Heimathafen Neukölln

Der Heimathafen Neukölln hat für sein Volks-Programm einen neuen Ankerplatz gefunden: Im Saalbau wird nun endgültig der Staub vom Volkstheater gefegt und Alt-Berliner Possen und Gassenhauern ein neuer Glanz verliehen.
Zugleich holt der Heimathafen mit aktuellen Stücken das heutige Neukölln auf die Bühne - Aber vor allem: Die Berliner sollen ihr altes Vergnügungsviertel Rixdorf wieder bekommen und sich hier richtig amüsieren!
Volkstheater ist einfach, direkt und für jeden zugänglich. Und das möchte der Heimathafen Neukölln in Anlehnung an die alten Stücke auch heute fortführen.
Mit neuen Inszenierungen von Alt-Berliner Stücken soll an die Vergangenheit des Saalbaus im berüchtigten Vergnügungsviertel Rixdorf angeknüpft werden. Mit Arbeiten von Neuköllner und Berliner Autoren von heute setzt sich der Heimathafen Neukölln gleichzeitig mit den aktuellen Themen des Bezirks auseinander.
Aber zum Volkstheater gehörte schon in den 20er Jahren noch mehr:
Kabarett, Musik und natürlich: Tanz.
In der Karl-Marx-Straße haben von jetzt an unterschiedliche kulturelle Aktivitäten unter einem Dach Platz.
Da ist für jeden was dabei:
Neben Eigenproduktionen im Schauspiel und Musiktheater sowie ausgewählten Gastspielen gibt es Konzerte, die samstägliche BallhausDISKO, Lesungen, den größten Neuköllner Dichterwettstreit "Saalslam" , die Open Stage "Avanti Dilettanti", einen Theaterjugendclub und mehr.

Karl-Marx-Straße 141
12043 Berlin [ Neukölln ]
Tel.: +49 30 5682 1334
www.heimathafen-neukoelln.de


Komische Oper Berlin

Von dem Theaterbau, den die Wiener Architekten Hermann Helmer und Ferdinand Fellner 1892 errichteten, und der zunächst das »Theater Unter den Linden« beherbergte, ist heute nur noch der Zuschauerraum übrig geblieben. Das »Metropol-Theater«, das hier ab 1898 angesiedelt war und vor dem ersten Weltkrieg wegen seiner berühmten »Metropol-Revuen« und nach 1918 als Operettentheater bekannt war, wurde im zweiten Weltkrieg von Bomben getroffen, wobei der Eingangsbereich völlig zerstört wurde.
Das Repertoire des Hauses umfasst heute ein breites Spektrum von Opern des 18. Jahrhunderts bis zu Schlüsselwerken unserer Zeit und Uraufführungen. Dass alle Opern in deutscher Sprache aufgeführt werden, stellt heute eine Besonderheit im internationalen Opernbetrieb dar. Auch diese künstlerische Grundentscheidung geht auf Walter Felsenstein zurück und ist Ausdruck seines Strebens nach Verständlichkeit und unmittelbarer Wirkungskraft des theatralischen Ereignisses, das bis heute für die Arbeit der Komischen Oper Berlin verbindliche Richtschnur geblieben ist.

Behrenstraße 55-57
10117 Berlin [ Mitte ]
Tel.: +49 30 4799 7400
www.komische-oper-berlin.de


Konzerthaus Berlin

Hier erlebte Webers 'Freischütz' seine legendäre Uraufführung, hier wurden die Konzerte Paganinis und Liszts stürmisch gefeiert, hier dirigierte Wagner seinen 'Fliegenden Holländer' und Beethovens 9. Sinfonie hatte ihre Berliner Erstaufführung. Das von Karl Friedrich Schinkel 1818-1821 errichtete Schauspielhaus, am traditionsreichen Gendarmenmarkt gelegen, gehört zu den Meisterwerken klassizistischer Architektur in Deutschland.
Nach seiner Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde das Bauwerk am 1.10.1984 als Konzerthaus wiedereröffnet. In den vier Spielstätten Großer Saal, Kleiner Saal, Werner-Otto-Saal und Musikclub finden jährlich etwa 550 Veranstaltungen statt. Mit seinen rund 100 Konzerten pro Saison hat das Konzerthausorchester Berlin (bisher Berliner Sinfonie-Orchester) als Hausorchester wesentlichen Anteil am Profil des Konzerthauses. Chefdirigent seit 2006 ist Lothar Zagrosek.

Gendarmenmarkt
10117 Berlin [ Mitte ]
Tel.: +49 30 2030 90
www.konzerthaus.de


Maxim Gorki Theater

Im Spielplan der ersten Jahre unter Intendant Maxim Valentin (1952-1968) bestimmten Texte des russischen und sowjetischen Realismus den Spielplan, der auch den Versuch unternahm, die Gegenwart der späten Aufbaujahre u.a. mit Uraufführungen von Heiner Müller "Die Korrektur" und Alfred Matusche "Nacktes Gras" zu begleiten. Albert Hetterle (1968-1995), der zweite Intendant des Hauses, das er bis über die politische Wendezeit von 1989 hinaus leitete, machte das Maxim Gorki Theater zu einer Bühne, die zunehmend für die kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart und ihren politische Amplituden stand. Hervorragende Regisseure fanden hier ihr künstlerisches Zuhause, wie u.a. Thomas Langhoff, dessen legendäre Inszenierungen von Tschechows "Drei Schwestern" und Volker Brauns "Die Überganggesellschaft" zu wichtigen kulturpolitischen Ereignissen und Reibungspunkten der späten 80er Jahren wurden. Mit der Intendanz von Bernd Wilms (1995-2001) behauptete sich das Gorki Theater als kleines, aber höchst vitales Haus, das sich mit Aufführungen wie "Der Hauptmann von Köpenick" oder "Berlin Alexanderplatz" klar positionierte. Volker Hesse gelang es in der Zeit seiner Intendanz (2001-2006) mit brisanten Stückentwicklungen zu unmittelbar die Gegenwart und Berlin betreffenden Themen wie "Bankenstück" von Lutz Hübner und "Der Kick" von Andres Veiel / Gesine Schmidt ästhetische und politisch interessante Kontroversen auszulösen.
Die Studiobühne des Maxim Gorki Theaters Berlin ist in zeitlich groß angelegten thematischen Blöcken immer wieder ein Ort der künstlerischen und politischen Diskussion und der regelmäßigen Zusammenarbeit mit lebenden Autoren und internationalen Gästen. Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen, Lesungen, Performances und Diskussionen machen sie zu einer Werkstatt für neue Formate und Spielebenen der Begegnung von Kunst, Politik und Wissenschaft.

Am Festungsgraben 2
10117 Berlin [ Mitte ]
Tel.: +49 30 2022 1115
www.gorki.de


Neuköllner Oper

Oper ohne Opernführerschein.
Konzept des Neuköllner Oper e.V. ist seit seiner Gründung vor 25 Jahren, Musiktheater der verschiedensten Genres auf die Bühne zu bringen. Der Spielplan reicht von der Barockoper zum Musical, von der Operette zur Soaperette, von der großen Oper zum experimentell-musikalischen Kammertheater, von der Revue zum Kindermusiktheater. Ein Großteil der 10-12 Premieren pro Spielzeit sind eigens für die Neuköllner Oper geschriebene und bearbeitete Stücke. Seien es die Seelenqualen von Liebenden, das Problem einer falsch gesteuerten Ausbildungspolitik oder die vor der Haustür auffindbaren sozialen Konflikte, nichts ist zu heilig oder zu profan, um nicht dem Zuschauer auf originelle und amüsante, intelligent – unterhaltsame und mitunter hemmungslose Art nahe gebracht zu werden.

Karl-Marx-Str. 131-133
12043 Berlin [ Neukölln ]
Tel.: +49 30 6889 0777
www.neukoellneroper.de


Schaubühne am Leniner Platz

1970 kam mit Peter Stein eine Gruppe junger Theatermacher und -schauspieler an die Schaubühne. Vor dem Hintergrund der 68er-Bewegung und ausgehend von einer Unzufriedenheit mit dem damaligen Stadttheatersystem ging es darum, dem deutschen Stadttheater durch neue Formen gemeinsamer Theaterarbeit eine Alternative entgegenzusetzen. Ein Mitspracherecht aller künstlerischen Mitarbeiter bei Stückauswahl und Spielplanpolitik und die überragende Bedeutung einer wissenschaftlich und langfristig konzipierenden Dramaturgie ermöglichten den Aufbau eines der bedeutendsten Schauspielensembles und eine ungewöhnliche Durchdringung von gesellschaftlichem Alltag und konzentrierter Theaterarbeit. Über 30 Einladungen zum Berliner Theatertreffen, 44 Fernsehaufzeichnungen von Schaubühnen-Inszenierungen und zahlreiche internationale Gastspiele dokumentieren dies auf eindrucksvolle Weise. Als 'Schaubühnen-Stil' gelten seitdem der behutsame Umgang mit und die psychologisch genaue Ausleuchtung von Texten und Epochen der Weltliteratur. Neben der Auseinandersetzung mit der griechischen Tragödie, dem Zeitalter Shakespeares, Tschechows, mit Dramatikern des 19. Jahrhunderts, der deutschen und französischen Klassik gehörten Stücke zeitgenössischer Autoren wie Botho Strauß und Peter Handke zum Spielplan der Schaubühne. Peter Stein blieb bis 1985 Künstlerischer Leiter, zu seinen bedeutendsten Inszenierungen zählen 'Peer Gynt' (1971), 'Das Sparschwein' (1973), 'Prinz Friedrich von Homburg' (1972), 'Sommergäste' (1974), 'Groß und Klein' (1978), 'Orestie' (1980), 'Drei Schwestern' (1984), 'Der Kirschgarten' (1989) und 'Roberto Zucco' (1990). Weggefährten Steins, die Regisseure Klaus Michael Grüber, Luc Bondy und Robert Wilson haben bis Ende der neunziger Jahre an der Schaubühne gearbeitet.
1981 zog die Schaubühne in ein in den zwanziger Jahren von dem Architekten Erich Mendelsohn errichtetes Gebäude am oberen Kurfürstendamm und führt seitdem den Namen 'Schaubühne am Lehniner Platz'. Das Haus verfügt über drei Spielstätten, die unabhängig voneinander aber auch gemeinsam genutzt werden können. Regisseuren und Ausstattern ist damit möglich, komplexe, den Zuschauer miteinbeziehende Bühnenräume jenseits des klassisch-starren Guckkasten-Prinzips zu entwickeln. Nach Luc Bondy und Jürgen Gosch führte die Regisseurin Andrea Breth als Künstlerische Leiterin die Tradition des Theaters fort. Ihre Trilogie mit Stücken des 19. Jahrhundert, 'Der einsame Weg' (1991), 'Hedda Gabler' (1993) und 'Onkel Wanja' (1998), zählen zu ihren herausragenden Schaubühnen-Arbeiten.
Seit Herbst 1999 arbeitet die Schaubühne unter der Künstlerischen Leitung von Sasha Waltz, Thomas Ostermeier, Jens Hillje und Jochen Sandig als Schauspiel- und Tanztheater. Der Spielplan entsteht in einer ständigen inhaltlichen Auseinandersetzung zwischen Leitung, Dramaturgie und Ensemble. Die Schaubühne versteht sich als ein Laboratorium, das im Dialog mit anderen Disziplinen wie Architektur, Bildende Kunst, Musik, Literatur und Film an der Entwicklung einer neuen Theatersprache arbeitet. Das unverwechselbar eigene Profil der Schaubühne seit ihrer Gründung wurde dank des konsequent zeitgenössischen Spielplans geschärft und hat den Ruf der Schaubühne als eines der führenden deutschsprachigen Theater im In- und Ausland bestätigt.
40 Gastspiele im Jahr 2004 (davon 35 im Ausland) mit insgesamt 156 Vorstellungen führten u.a. nach Athen, Avignon, Edinburgh, Istanbul, Kopenhagen, London, Moskau, New York, Oslo, Paris, Reykjavik, Salzburg, Seoul, Stockholm, Wien, Zürich und bezeugen auf eindrucksvolle Weise, wie sehr es dem neuen künstlerischen Team gelungen ist, das internationale Renommee der Schaubühne weiterzuentwickeln. - Kein anderes deutschsprachiges Theater ist in vergleichbarer Weise international präsent.

Kurfürstendamm 153
10709 Berlin [ Charlottenburg ]
Tel.: +49 30 8900 23
www.schaubuehne.de


Schlosspark Theater

Die Geschichte des renommierten Traditionshauses reicht zurück bis ins Jahr 1804. Einst im neoklassizistischen Stil als Wirtschaftstrakt des benachbarten Wrangel-Schlösschens errichtet, wurde es 1921 als Theater umgebaut.
Ab 1945 führte Boleslaw Barlog das 440-Plätze Haus einer ruhmreichen Theaterzeit entgegen: Hildegard Knef, Klaus Kinski und Martin Held gehörten zum Ensemble.
Viele Deutschsprachige Erstaufführungen berühmter zeitgenössischer Dramatiker, z.B. Samuel Becketts "Warten auf Godot", feierten hier ihre Premiere.
1950 erhielt das Schlossparktheater den Rang eines Staatstheaters und diente dem Schiller Theater als Kleines Haus.
Nachdem das Schlossparktheater 1990-91 renoviert wurde, musste es schließlich 1993 geschlossen werden. Fortan wurde das Schlossparktheater als Privattheater mit stattlichen Zuschüssen betrieben bis 2003 die Leitung des Hauses vom Senat erneut ausgeschrieben wurde.
In einem Auswahlverfahren neben 14 Mitbewerbern überzeugte das künstlerische Konzept der TOYS Musicalproduktion und Andreas Gergen und Gerald Michel erhielten den Zuschlag für die Bespielung des traditionsreichen Hauses ab Oktober 2004.

Schloßstraße 48
12165 Berlin [ Steglitz ]
Tel.: +49 30 2176 774
www.schlossparktheater.de


Staatsballett Berlin

Seit dem 1. Januar 2004 hat Berlin wieder eine große eigenständige Ballett-Institution: Das Staatsballett Berlin. Es ist einer von vier künstlerischen Betrieben unter dem Dach der Stiftung Oper in Berlin, die vom Land Berlin ins Leben gerufen wurde, um für die drei institutionalisierten Berliner Musiktheater und das Ballett zeitgemäße Strukturen zu schaffen und Kräfte freizusetzen, die neue künstlerische und gestalterische Freiräume eröffnen.
Das Staatsballett Berlin macht seinen stolzen Namen zum Programm und formuliert den Anspruch, nicht nur seinen Standort Berlin zur Hauptstadt des Tanzes zu machen, sondern auch von Berlin aus in die internationale Tanzwelt auszustrahlen. Intendant ist Vladimir Malakhov, einer der renommiertesten und profiliertesten Künstler-Persönlichkeiten der Ballettwelt. Ihm ist ein Erbe anvertraut, dessen Wurzeln in einer abwechslungsreichen Ballettgeschichte liegen: Die Kunstform Ballett hat in Berlin Tradition, hat Durststrecken überstanden und zahlreiche Sternstunden erlebt – Zeichen einer lebendigen Individualität.

Unter den Linden 7
10117 Berlin [ Mitte ]
Tel.: +49 30 2060 926 30
www.staatsballett-berlin.de


Sophiensaele

"Die Sophiensaele avancierten zur begehrtesten Anlaufstelle fast aller ästhetisch relevanten Gruppen in der Stadt. Der ehemalige Festsaal des Arbeitervereins fungiert nicht nur als Veranstaltungsort, sondern entwickelt sich zu einem eigenen Label: In den Tanz- und Sprechtheaterproduktionen, die der Performance näher stehen als der klassischen Schauspielkunst, verortet sich die Szene selbst. Die einzelne Gruppe wird zur Keimzelle des kreativen Prozesses und der Stückentwicklung, anstelle der großen dramatischen Konflikte rücken Alltag, Lebensbewältigung und Sinnsuche in den Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses." (Regine Bruckmann, zitty 06/2004)

Sophienstrasse 18
10178 Berlin [ Mitte ]
Tel.: +49 30 2835266
www.sophiensaele.com


Staatsoper unter den Linden

Im Jahre 1742 von Friedrich dem Großen gegründet und von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaut, ist das Opernhaus Unter den Linden seit über 260 Jahren eine der traditionsreichsten und künstlerisch führenden Bühnen – und für viele eines der schönsten Opernhäuser der Welt. Persönlichkeiten wie Gaspare Spontini, Giacomo Meyerbeer, Richard Strauss, Erich Kleiber, Otto Klemperer, Wilhelm Furtwängler und seit über siebzehn Jahren Daniel Barenboim haben das Haus geprägt.
Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit an der Staatsoper Unter den Linden steht der Anspruch, das traditionelle Opernrepertoire auf herausragendem musikalischen Niveau zu präsentieren und gleichzeitig den Diskurs über die Gattung Oper mit Uraufführungen und innovativ-experimentellen Produktionen voranzutreiben.

Unter den Linden 7
10117 Berlin [ Mitte ]
Tel.: +49 30 2035 4555
www.staatsoper-berlin.de


Volksbühne am Rosa-Luxenburg-Platz

Die Volksbühne wurde 1913-14 nach dem Entwurf Oskar Kaufmanns auf dem Rosa-Luxemburg-Platz (ehem. Bülowplatz) in der Mitte Berlins errichtet. 1890 fand die Gründungsversammlung des Vereins 'Freie Volksbühne' statt. 1892 spaltet sich die 'Neue Freie Volksbühne' ab und gibt den Bau des Theaters in Auftrag. Das Ziel der Arbeiter-Besucherorganisation ist es, eine realistisch-zeitnahe Bühnenkunst zu propagieren und den Proletariern verbilligte Theaterbesuche zu ermöglichen. In der Stirnfläche des ursprünglichen Baus war das Motto 'Die Kunst dem Volke' eingemeißelt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Theater fast vollständig zerstört, und der Architekt Hans Richter entwarf den 1950-54 erfolgten Wiederaufbau, in dem er das Äußere vor allem im Dachbereich stark vereinfachte. Inhaltlich waren Erwin Piscator in den 20er und Benno Besson in den 70er Jahren für dieses Theater prägend.
Nach dem Mauerfall wurde die Volksbühne von Frank Castorf übernommen. Der machte es zur vielleicht erfolgreichsten, mit Sicherheit aber zur umstrittensten Bühne im wiedervereinigten Deutschland. Mit einer paradoxen Programmatik, elitär und populistisch, eigensinnig und massenwirksam, verbreitet sie gleichzeitig Aufbruchstimmung und das Bewusstsein der Vergeblichkeit, wobei sie die klassischen Grenzen des Theaters sprengt, aber auch reflexiv bestätigt. Neben Frank Castorfs seismographischen Gegenwartserkundungen und multimedialen Romanadaptionen, sind es Christoph Marthalers Monumente des Stillstands, die theatersprengenden Aktionen von Christoph Schlingensief und der paradox-kritische Regisseur des Turbokapitalismus René Pollesch, die das Bild der Volksbühne prägen. Aber auch die regelmäßigen Theorie-, Musik-, Literatur- und Filmveranstaltungen und 'Themenwochenenden', die dem 'erweiterten Theaterbegriff' der Volksbühne Rechnung tragen, sind konstitutiver Bestandteil dieses Theaters.

Rosa-Luxemburg-Platz
10178 Berlin [ Mitte ]
Tel.: +49 30 240 655
www.volksbuehne-berlin.de
 
 
 


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